Der Betruf in der Innerschweiz
Max Peter Baumann


Beitrag 2 im Zusammenhang mit dem interdisziplinären Kolloquium zum Thema "Rituale". Vgl. hierzu in der Gegenüberstellung auch den Beitrag 1  Opfer- und Heilungsritual eines bolivianischen Jampiri.

1. Zur Tradition des Gebetsrufes

Der Gebetsruf (umgangssprachlich "Betruf" oder "Alpsegen" genannt) wird vom Älpler, sobald dieser im Sommer mit dem Vieh auf die Alpweiden gezogen ist, allabendlich über die Weiden hinweg gerufen. Die Tradition des Gebetsrufes wird noch heute in katholischen Berggebieten der Schweiz, namentlich in den Kantonen Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern, im Oberwallis und in St. Gallen nach dem Eintreiben und Melken der Kühe verrichtet Es handelt sich um einen textbezogenen Sprechgesang mit Rufmelodik und psalmodierendem Vortrag ohne Liedgestalt. In einer Art Gebetsrezitation werden Maria und die Schutzheiligen angerufen, sie mögen das Vieh vor Blitzschlag bewahren und die Habe auf der Alp vor Feuer schützen sowie den Älplern im Sterben beistehen. Der Älpler benutzt zur megaphonartigen Verstärkung seiner Stimme einen hölzernen oder blechernen Milchtrichter (Folle), durch den er seine Bitte auf vier bis fünf Rezitationstönen singt, um "alles, was auf dieser Alp ischt und dazugehört, zu behüätä und zu bewahre" (Ringmotiv in der Innerschweiz) oder das Vieh "vor dem Wolf sin Rache" und "dem Bäre si Tatze" (Sargans) zu beschützen.

2. Geschichte und Funktion

Als angeblich "heidnischer Viehsegen" wurde der Betruf von der Obrigkeit um 1609 offiziell verboten(2). Erst später - so berichtet die Legende - soll ein Jesuitenpater, Johann Baptist Dillier (1668-1745), diesen alten Viehruf christlich umgedeutet haben, indem er unter anderem die Rufform "Loba" (für die Anrufung der Kuh) in das "Gott ze lobe" umfunktionierte und insgesamt aus dem "Viehsegen" einen christlichen Text schuf (1).

Dieses "Bättäriäfä", wie es in einem der Urner Dialekte heißt, ist seinem Wesen nach ein Gebetsruf, mit dem der Senn - einen Bannsegen einschließend - Herde, Hütte und Weiden den Schutzheiligen sowie der Fürbitte der Mutter Gottes anbefiehlt. Ursprünglich wohl mit Zauber- und Viehsegen aufs engste verschwistert, stellt der Ruf seit dem 16. Jahrhundert eine mehr und mehr ins Christlich-Religiöse umfunktionierte Abwehr, Bitt- und Bann-Handlung dar, welcher das "Abgöttische" vorerst noch anhaften blieb (2). Der Rat der Stadt Luzern verlangte im Jahre 1591 "zu erfahren, was es doch sige von des Ave Maria rüffens der Sennen uf den hohen Alpen und Bergen, damit keine Superstition mitlauffe."(Liebenau 1904/5:36f.).

Der älteste Beleg zum "Ave Maria Rufen" und Älpler-Segen stammt von dem Luzerner Staatsschreiber und Historiker Renward Cysat, der um 1565 berichtete, wie "vmb die zytt deß Ave-Marialüttens" die "sennen oder allper" "lütt vnd vych dem gnädigen schirm Gottes vnd syner werden muotter der himmel königin bevelche(n), die alles vbel vnd gespenst von disem ort abhallten, alles glück verlyhen vnd vnfall abhallten wollent"(Cysat 1969:686):

Der Betruf vereinigt in sich zwei intendierte Bedeutungen: einerseits die apotropäische Bannung des Unheilvollen, andererseits die Bindung des Heilvollen an den Ort soweit der Schall trägt. Gebannt wird das Böse, bei Cysat sind es noch der "schwartz tüffel", die "zwergen oder herdmännlinen", "gespensten- vnd geisterwerck", und herbeigerufen werden die lichten Kräfte der Schutzheiligen und der Jungfrau Maria. Leib und Seele, Hab und Gut stehen im Widerstreit dieser dualistischen Mächte und werden durch den Betruf vor Schaden bewahrt und zugleich mit Glück und Segen versehen. Abwehr des Bösen und Herbeirufen des Schützenden bleibt auch bis heute das tragende Element der auf jeder Stafel vorhandenen Betruftradition. Wird der Ruf versehentlich vergessen, läuft man Gefahr, daß das Vieh von der Alp durch die Lüfte entführt wird. In einer der bekanntesten dieser "Viehrücksagen" wird berichtet, es sei vorgekommen, daß Sennen den Betruf vergessen, ungenau gerufen oder darüber gelästert haben und deswegen sei die Herde auf unerklärliche Weise am anderen Tag plötzlich "entrückt" bzw. verschwunden gewesen (Müller 1926-45).

Hans Jakob Scheuchzer berichtet hundert Jahre später in seiner Reisebeschreibung auf den Rigi (1676), wie er "von der höhe herab von einem Sennen dass Vieh in St. Wendelins nammen sägnen hören" konnte (Scheuchzer 1863:324). Der Wendelin ist der Heilige des Viehs und der Fluren. Der erste Textbeleg zu einem Betruf ist durch Moritz Anton Cappeler aus der Zeit um 1723/28 überliefert und bezieht sich wiederholt auf den Pilatusberg. Lobe-Ruf, Ave-Maria- und Christus-Rufe sowie die Namensnennung verschiedener Heiliger ist ein fester Bestandteil des Gebetsrufes wie man es heute noch hören kann:
 

Der tiefere Sinn des Brauches ergibt sich im allgemeinen dadurch, daß anstelle des Betläutens im Tal das Betrufen auf der Alp getreten ist. Da auf den Alpweiden keine Kirche oder Kapelle steht, mit deren Glocke das "Ave Maria" verkündet werden könnte, stellt der Betruf in einem spezifischen Sinne eine auf den Älpler übertragene priesterliche Handlung dar, die angesichts böser Mächte um den Segen der Mutter Gottes und der Hirtenheiligen bittet. Der Betruf steht stellvertretend für das sonst im Tal übliche "Bättlittä" (bei Cysat als "Ave-Marialütten" erwähnt). Wie dieses, soweit der Schall reicht, Schutz und Schirm für die Nacht gewährt, so soll auch jener über die Alp gerufene Segen vor zeitlichem und ewigem Feuer, vor Hagel, Blitzschlag und Pest, vor Hunger und Krieg bewahren und behüten (3).

Analog zu dem Glauben, daß, so weit der Glockenschlag erklinge, das Land von Unbill bewahrt bleibe, steht die Auffassung, daß der Segen so weit seine Wirkung ausstrahle, wie er über die Weiden hinaus erklinge. Um den Schall möglichst laut und weit ertönen zu lassen, wird nicht mehr allein nur durch die zum Schalltrichter geformten Hände gerufen - wie es bis ins 18. Jahrhundert noch üblich gewesen sein mag -, sondern man nimmt heute in der Regel einen Milchtrichter, die "Folle", zur Hand, durch die der Schall megaphonartig erweitert wird, um darin dem Betruf - wie gesagt wird - eine bessere "Ausdehnung" zu geben. Der Älpler dreht sich beim Rufen nach allen vier Himmelsrichtungen im Kreis herum oder ruft auf alle Fälle halbkreisförmig über die Weide hinunter, um auf diese Weise gleichsam den bannenden Kreis über all das hinweg zu ziehen, was dem Schutze anbefohlen bleiben soll. Dieser früher oft als magisch interpretierte Kreis umzirkelt mit seinem Bann "alles, was auf dieser Alp ischt und dazugehört" und hat im Motiv des "goldenen Ringes" seine tiefere, dem Älpler heute nicht mehr bekannte Bedeutung.
 

Der Ring, umgangssprachlich synonym zu Kreis verwendet, umschließt in einer wortmagischen Banngeste alles, was dem Bergler wert und heilig ist, Familie, Kinder, Vieh und Besitz, selbst die Mutter Gottes wird in diesen schützenden Kreis eingeschlossen. Dies bezeugen ältere Betruftexte, in denen klar umschrieben bleibt: "Hier auf dieser Alp ist ein goldner Ring, darin wohnt die lieb Müetter Gottes mit ihrem härzallerliebstä Chind!"(Müller 1918:62). Dies wird oft als Hinweis verstanden, das Motiv des Zaubersegens sei älter als die christlich umgedeutete Form der heutigen Betrufe, in denen nicht zuletzt auch das Wort "Lobe" zum Verb "loben" geworden ist. "Lobe" bzw. "Lobi" bezog sich aber mit Sicherheit auf den bis heute noch gültigen Kosenamen für die Kuh ("Lobi"). In Viehlockrufen (Chuäreiheli) werden die Kühe z. B. mit "Chumm sä sä, chumm Lobeli" heute noch zum Melken herbeigerufen. "Lobe-Rufe" sind deswegen oft im Zusammenhang von älteren Vieh- und Zaubersegen gesehen. Eduard Renners Hinweis auf eine Stelle im Geistlichen Schild zeigt weitere mögliche Zusammenhänge auf, die den Betruf in die Nähe der verbotenen Bücher rückt. Dort heißt es in starkem Anklang an die Betruftexte, wie der erste der Gott Vater ist, "der andere ist Gott Sohn, der dritte ist Gott der heilige Geist, die behüten mir mein Vieh, sein Blut und sein Fleisch machen einen Ring um sein Vieh, und den Ring hat gemacht Maria ihr liebes Kind..." (4). Doch glaubt Renner (1976:169f.), daß es beim Betruf - im Unterschied zu dieser christlichen Bannformel, wo der Ring in die Hand Gottes gelegt ist - ursprünglich der Mensch war, der den Kreis als magisches Bannzeichen zog.

Auf dem Urnerboden, der größten Alpweide der Schweiz, wird der Betruf heute im Sommer zwischen acht und neun Uhr abends, meist nach dem Melken, wenn die Dämmerung hereinbricht, gerufen. Der Bergler spricht bzw. singt ihn im Melkergewand. Er ruft gewöhnlich von einer Anhöhe herunter. Nach den Auskünften der Informanten ist der Brauch weitgehend religiös bedingt, da dieser Bittruf für den Älpler ein Ansporn ist, sein Tagwerk am folgenden Morgen jeweils mit Glück und Segen ("Glick und Sägä") anzupacken und tagsüber sicher zu verrichten, was für die harte Arbeit unabdingbar sei. Dazu sollen auch die um Beistand angerufenen Heiligen helfen: Antonius als Schutzpatron des Viehs, Wendelin als Schutzpatron der Hirten, Michael als Beschützer von Leib und Seele und Agatha als Bewahrerin vor Feuer. Nach der Heiligsprechung des Bruder Klaus (1947), wurde dieser als Friedensstifter in einigen Segen aufgenommen.

Eine Betrufsage berichtet über das Viehrücken. Es sei vorgekommen, daß Sennen den Betruf vergessen, ungenau gerufen oder darüber gelästert haben und deswegen die Herde auf unerklärliche Weise am anderen Tag plötzlich entrückt oder verschwunden blieb. Auf Betruf-Sagen angesprochen, berichteten alle Älpler, daß ihnen solche nicht bekannt wären, wohl aber "Märli" (Märchen ist hier wohl im Sinne von Sagen zu verstehen), die darüber berichteten, wie etwa ein Älpler "ungfällig" gewesen sei, wenn er über den Betruf gespottet habe. Auf keinen Fall würde es ein Bergler wagen, den Betruf absichtlich zu vergessen.

Der Betruf wird durch einen Milchtrichter, die "Folle" gerufen, um den Schall megaphonartig zu verstärken. Seit wann dieses Hirtengerät nachweislich im musikalischen Sinne für den Bittruf gebraucht wird, ist schwer festzustellen. Anton Moritz Cappellers (1767:11) erste Textwiedergabe eines Betrufes mit einer beigefügten näheren Beschreibung des Brauches auf der Alp Frohstaffel am Pilatus erwähnt nur, wie die Hirten (pastores) mit kräftiger Stimme (alta voce) den Ruf (formulam) rezitieren. In der weiteren Literatur ist die Erwähnung des Betruftrichters relativ spät bekannt, und bildliche Darstellungen datieren erst aus dem 19. Jahrhundert, soweit sie in Zusammenhang mit dem Betruf stehen. Die Folle wird von Johann Jacob Scheuchzer mit allen anderen Milchgerätschaften auf einem Kupferblatt abgebildet (Scheuchzer 1707:Tab. 1;1723 Tab. VII). Als symbolisch theologische Ausdeutung in der Doppelfunktion von Milchtrichter und Schallrohr des göttlich reinen Wortes beschreibt der Prediger Samuel Lucius von Amsoltingen die Folle um 1732 wie folgt: "Folget nun wie ihr die Milch handthieret. Ihr richtet selbige durch ein Vollen, darinn sauber Tannkriss, in ein Gepsen. Die Volle mit dem stachlechten Tannkriss ist die züchtigende Gnade mit ihren ernsthafften, scharffen Bestraffungen, dadurch alles unsaubere ... sorgfältiglich abgeschieden" wird. "Jede Volle mit dem Tannkriss ist insonderheit ein Bild eines Predigers, der dem züchtigen Geist Gottes Platz in sich geben, und selbst wohl aussgefegt seyn muss von allem Ehr- und Geitz, Neyd, ... damit sein Wort reinlich durch sein Mund-Loch hinrinne" (Lucius 1732:49ff.).

Die Folle, auch unter den Namen "Volle", "Vola", Trachter, Lere, Siene oder Signapf bekannt, ist ein trichterartiges, hölzernes, neuerdings auch blechernes Gefäß, durch das die frisch gemolkene Milch in eine Gebse oder in einen Kessel geseiht wird. Die schmalere untere Öffnung wurde früher, wie es Lucius beschrieb, mit frischen jungen Tannreisern verstopft, oder durch einen frischen Distelknopf ersetzt, die man mit dem Stiel nach unten in die Öffnung steckte, um so ein Sieb zu erhalten.
 
Abb. 3. Alpsegen-Ruf in den Bergen der Zentralschweiz. Beim Einnachten ertönt der Betruf (auch Alpsegen) von Alp zu Alp. Mit freundlicher Genehmigung der Schweizerischen Verkehrszentrale, Zürich. 3218.

3. Zur Interpretation des Betrufs im Kontext der Ritualauffassung

Das Schema ist: Lobpreis Gottes am Anfang und danach das persönliche Anliegen an die zwischen Gott und den Menschen vermittelnden Hilfsgeister bzw. Heiligen. Der Mensch steht in Opferschuld. Er muß seine Gebete verrichten, ansonsten wird ein Unglück über ihn hereinbrechen (vgl. Sage). Gebete zu verrichten heißt, Gott zu loben und die Heiligen um Segen und Hilfe zu bitten, daß kein Unglück geschieht, Böses abgewendet wird bzw. das Gleichgewicht gewahrt bleibt. Anrufung und Gebete sind Wortopfer und beinhalten zugleich eine Opferschuld-Prophylaxe. Das Gebet kennt bestimmte Sprach- und Melodieformeln und steht im Zusammenhang mit rituellen Handlungsformeln, die der vorwegnehmenden Abwehr und Vermeidung von Opferbringschuld dienen. Angerufen werden "all die Heiligen", daß sie Fürbitte für den Betenden bei Gott halten, für seine Lebensgemeinschaft und Subsistenz. Eine direkte Kommunikation mit Gott ist seit dessen großem Schweigen nicht mehr möglich. Der Gebetsruf ist in diesem Sinn zugleich ein Zeitopfer und richtet sich an die Zwischeninstanzen der Heiligen, der Mutter Gottes und Christus. Die Fürbitte bei Antonius gilt als heilsam. Antonius, der Einsiedler aus Ägypten, ist der Patron der Tiere, d.h. der eigentliche Bauernpatron. Die Fürbitte bei ihm schließt die Tierwelt ein. St. Johannes ist der Kirchenpatron und umfaßt das religiöse Leben. St. Joseph, Patron der Sterbenden, bringt Trost auf dem Sterbebett und soll für einen guten Tod sorgen. St. Gallus ist der Beschützer vor bösen Tieren (Bären, Wölfen, Schlangen und tollwütigen Füchsen). Er soll Unheil abwehren. Die hl. Agatha hilft bei Feuergefahr, Unwetter und Erdbeben, sowie bei Krankheiten der weiblichen Brust. St. Karel (Karl Borromäus) gilt als Beschützer vor Pest und Seuchen. St. Michael ist der Behüter von Leib und Seele. St. Wendelin gilt als Schutzheiliger des kleinen Viehs (Schafe) und der Fluren. St. Niklaus von der Flüe ist ein Friedenspatron und Beschützer vor Kriegen und Schutzpatron der Schweiz.



Anmerkungen

1) Vgl. Lütolf 1865:248; Moberg 1962:28; Buss 1902:297.

2) Wie dieses Ave Maria-Rufen als ein "abgöttisches" 1609 verboten wurde, s. Schweizerisches Idiotikon, Bd.4, Frauenfeld, 1901:Sp. 356.

3) Die letzte Verszeile "Leschet Fir..." ist ein in den Betruf eingegangenes Element des Nachtwächterrufes.

4) Renner 1976:169f. (aus dem VII. Buch Moses). Vgl. hierzu die Hinweise aus den verschiedenen Ausgaben des Wahren Geistlichen Schildes seit dem 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit in: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, hsrg. von Hoffmann-Krayer und H. Bächtold-Stäubli, Bd. 3. Berlin und Leipzig 1930/31:Sp. 566f.



Literatur

Arnold, Walter Sigi (Hrsg.)
1995 Urner Sagen. Nach Josef Müller bearbeitet und in Mundart übersetzt (Idee und Konzept: Walter Sigi Arnold, Christof Hirtler, Erwin Steinemann. Mundartbearbeitung und schriftdeutsche Fassung: Walter Sigi Arnold). 2. unveränderte Aufl. 1995. Altdorf/Schweiz: Quadrat-Verlag.

Baumann, Max Peter
1977 "Zur Bedeutung des Betrufes in Uri. In: Neue ethnomusikologische Forschungen, Festschrift Felix Hoerburger zum 60. Geburtstag, hrsg. von M. P. Baumann, R. M. Brandl und K. Reinhard. Regensburg, 71-83.

Bremberger, Bernhard, Döll, Stefanie
1984 "Der Betruf auf dem Urnerboden im Umfeld von Geschichte, Inhalt und Funktion." Jahrbuch für Volksliedforschung (1984), S. 65-96.

Buss, Ernst
1902 "Der Alpsegen im Entlebuch." Schweizer. Archiv für Volkskunde 6(4): 294-8.

Cappellerius Mauritius Antonius
1767 Pilati Montis Historia in Pago Lucernensi Helvetiae siti. Basileae.

Cysat, Renward
1969 Collectanea chronica und denkwürdige Sachen pro chronica Lucernensi et Helvetiae, bearb. von J. Schmid. 1. Abt., Bd. I, Teil 2. Luzern.

Liebenau, Theordor v.
1904/5 "Kulturhistorisches aus der Zeit der Gegenreformation." Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde, N.F. 6:36-7.

Lucius, Samuel
1732 Das schweizerische von Milch und Honig fliessende Canaan, und hocherhabene Berg-Land... Bern.

Lütolf, A: Sagen
1865 Bräuche und Legenden aus den fünf Orten Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug. Lucern.

Moberg, Carl-Allen
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Müller , Josef
1918 "Betrufer aus Uri." Schweizer Volkskunde 8(11/12):61-3.

Müller, Josef
1926/29/45 Sagen aus Uri, hsrg. von H. Bächtold-Stäubli und R. Wildhaber. Basel (Schriften der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde Bd. 18, 20. 28).

Renner, Eduard
1963 Goldener Ring über Uri. 3. Aufl. Zürich und Freiburg i. Br. 1963 (1/1941).

Scheuchzer, Hans Jakob
1706 Beschreibung der Natur-Geschichten des Schweizerlands. Erster Theil. Zürich (vgl. Tab. 1 D).

Scheuchzer, Hans Jakob
1723 Itinera Helvetiae Aplinas Regiones Facta annis 1702-7, 1709-11. Lugundi Batavorum (vgl. Tab. VII-1702).

Scheuchzer, Hans Jakob
1863 "Kurze Reisbeschrybung uf den Rigiberg, beschehen den 25. - 28. Julii A. 1676." Die Schweiz 6:323-5.

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Wiora, Walter
1949 Zur Frühgeschichte der Musik in den Alpenländern. Basel (Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde, 32.).

Wirz, August
1943 Der Betruf in den Schweizer Alpen. Freiburg i. Ue. 1943 (Diss.; Manuskript.).


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Ethnomusikologie / Volksmusik, Otto-Friedrich Universität Bamberg
 © 1998 max-peter.baumann@uni-bamberg.de
 Stand 14. 12. 1998; zuletzt geändert am 19.01.1999.
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